Wichtiges vorab
Studierende, die nebenbei arbeiten, müssen in der Regel keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Das gilt jedoch nur, wenn sie "ordentlich studieren", sich also weiter überwiegend ihrem Studium widmen. Einfach immatrikuliert zu sein reicht als Nachweis nicht: Während des Semesters darf die wöchentliche Arbeitszeit im Job nicht mehr als 20 Stunden betragen, wird dieser überwiegend an den Wochenenden oder in den Abend- und Nachtstunden ausgeübt, darf diese Grenze jedoch überschritten werden. In den Semesterferien gibt es keine zeitliche Beschränkung. Übersteigt das Einkommen 400 Euro werden Beiträge zur Rentenversicherung fällig.
Die so genannten Minijobs (geringfügige Beschäftigung) spielen deshalb für Studierende eine wichtige Rolle: Bei diesen kann es sich sowohl um kurzfristige (weniger als zwei Monate bzw. 50 Tage im Jahr) Beschäftigungen als auch um geringfügig entlohnte Beschäftigungen (400- Euro-Job) handeln.

