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Mit Lern- und Prüfungsstress umgehen

Bammel vor Prüfungen hat wohl jeder. Das ist auch gut so. Denn die Anspannung steigert die Konzentration. Um eine ordentliche Vorbereitung kommt man aber trotzdem nicht herum.

Prüfungsvorbereitung

Prüfungen haben durchaus auch positive Aspekte: Sie sollen Ihnen und anderen zeigen, dass Sie den gelernten Stoff beherrschen. Wenn dem so ist, dann wird die Prüfung zu einem persönlichen Erfolgserlebnis. Manchmal ist eine Prüfung der Abschied von einer Lebensphase und der Beginn einer neuen.  Keine Panik! Ein wenig Prüfungsangst kann durchaus nützlich sein. Sie hilft alle Reserven zu mobilisieren.

Zur mentalen Vorbereitung stellen und beantworten Sie sich ein paar Fragen:

  • Ist die Prüfung nur der Auftakt oder bereits der Abschluss einer ganzen Reihe von Prüfungen? Habe ich mich darauf mental eingerichtet?
  • Warum lohnt sich der Aufwand für mich?
  • Warum will ich das für mich?
  • Bin ich bereit, einen Großteil meiner Freizeit fürs Lernen einzusetzen?
  • Gibt es vielleicht sogar Gründe lieber nicht zu diesem Zeitpunkt anzutreten?
  • Was folgt als Nächstes, wenn ich bestanden habe?
  • Was steht mir bevor, wenn ich nicht bestehen sollte?
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To-Do-Liste

Bevor Sie mit dem Lernen beginnen, sollten Sie folgendes beachten:

  • Klären Sie Stoffumfang und Ablauf der Prüfung so konkret wie möglich ab.
  • Orientieren Sie sich durch ein Gespräch mit Ihrem Prof oder Dozenten.
  • Fragen Sie Studenten aus höheren Semestern nach Unterlagen und ihren Erfahrungen.
  • Lesen Sie - falls vorhanden - die Prüfungsordnung.
  • Bereiten Sie das Arbeitsmaterial vor.
  • Stellen Sie Bücher, Skripte, Seminarunterlagen, Mitschriften und Ähnliches nach Themen geordnet zusammen.
  • Fragen Sie Kommilitonen, ob sie eine Arbeitsgruppe gründen wollen.
  • Decken Sie Ihre Wissensdefizite auf und üben Sie.
  • Proben Sie die Prüfung, vor allem, wenn eine praktische oder mündliche Prüfung ansteht.

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