Short Track – wilder Rock ’n’ Roll
DARUM GEHT’S
Was macht ein Eisschnellläufer, wenn er keine 400-Meter-Bahn zur Verfügung hat und in einer Eishalle trainieren muss? Er erfindet eine neue Sportart. Genau! Bei der Kurzform des Eisschnelllaufs geht's auf einer Eisshockeybahn zur Sache, die 111 Meter lang ist. Anders als beim verwandten Eisschnelllauf ist es beim Short Track nicht so wichtig, wie schnell man ist, sondern es kommt drauf an, welche Position man erreicht. Doch rasant geht’s beim Massenrennen trotzdem zu: Mit teilweise über 50 Sachen heizen je vier bis acht Sprinter über die Laufbahn und legen sich mächtig ins Zeug. Den Kampf um die nächste Runde gewinnt aber nicht jeder. Nur die Besten zwei oder drei Läufer kommen pro Durchgang weiter. Sieger ist, wer es bis ins Finale schafft und am schnellsten fährt. Der in Deutschland noch ziemlich unbekannte Sport mobilisiert schon lange in Nordamerika und Asien die Massen. Bereits 1909 sollen in Nordamerika erste Short-Track-Rennen stattgefunden haben. Seit 1992 ist die Sportart olympisch.
DAS BESTE DARAN
Schräglage bis zu 60 Grad, Dynamik und Geschwindigkeit über 50 km/h sowie packendende Überholmanöver sorgen für Nervenkitzel.
SURFTIPPS
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