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Wegweiser Beruf

Tipps und Tricks fürs Vorstellungsgespräch

"Wir würden Sie gerne in einem Vorstellungsgespräch näher kennen lernen. Bitte kommen Sie am ...". Na bitte! Ihre Bewerbungsunterlagen waren überzeugend, den Auswahltest haben Sie auch bestanden. Jetzt hängt alles vom Eindruck ab, den Sie im Vorstellungsgespräch hinterlassen.

Alles parat

Terminbestätigung

Bestätigen Sie dem Unternehmen die Einladung zum Vorstellungsgespräch möglichst noch an dem Tag, an dem Sie die erfreuliche Nachricht erhalten haben. Ob schriftlich oder telefonisch, bleibt Ihnen überlassen. Falls aus der Einladung Ihr Ansprechpartner zu erkennen ist, wenden Sie sich bereits mit Ihrer Bestätigung direkt an ihn.

Natürlich können Sie auch eine Verschiebung des Termins vereinbaren. Allerdings sollten Sie nicht sagen, dass Sie einen anderen wichtigen Termin haben - so könnten Sie einen negativen Eindruck hinterlassen.

Firmendetails

Holen Sie noch einmal die Informationen über das Unternehmen ein, die Sie sich für die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen besorgt hatten. Wenn diese nicht ausreichen, sollten Sie sich beim Unternehmen selbst die aktuelle Selbstdarstellungsbroschüre oder besser den jüngsten Geschäftsbericht besorgen. Sie können auch die Homepage des Betriebs durchforsten oder in der Stadtbücherei die ausliegenden Firmenhandbücher, zum Beispiel die Hoppenstedt-Handbücher, einsehen. Welche Informationen für das Vorstellungsgespräch hilfreich sein können, ist von Fall zu Fall verschieden.

Wenn Sie sich beispielsweise bei einem internationalen Konzern bewerben, sollten Sie folgende Daten parat haben: Hauptsitz, wichtige Tochterunternehmen, Niederlassungen im In- und Ausland, Produkt- und Leistungspalette, Zahl der Beschäftigten im In- und Ausland, Besetzung der Geschäftsleitung, Mitbewerber auf dem in- und ausländischen Markt, aktueller Aktienstand und Firmenhistorie.

Schwachstellen

Viele Menschen haben Schwachstellen in ihrer Biografie: Zum Beispiel das mehrfache Sitzenbleiben in der Schule, die im Lebenslauf erkennbaren "Null Bock"-Jahre zwischen Schule und Ausbildung oder Studium, die dürftige Examensnote oder das eher mäßige Zeugnis eines früheren Arbeitgebers. Sie können sich darauf verlassen: Früher oder später werden Sie auf solche Schwachstellen angesprochen. Dafür sollten Sie sich in Ihrer Vorbereitungszeit glaubhafte und schlüssige Erklärungen zurechtlegen. Überlegen Sie sich möglichst viele Fakten und Beispiele, mit denen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen, Ihre Stärken und Ihre Leistungsbereitschaft deutlich machen können. Sie müssen sich nicht selbst loben, sollten aber ihre Eigenschaften treffend beschreiben können.

Was, wie, wer

Machen Sie sich eine Liste mit Fragen, die Ihnen im Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten. Und überlegen Sie sich Ihre Antworten darauf. Erstellen Sie eine zweite Liste mit Fragen, die Sie Ihrem Gesprächspartner stellen möchten.

Ihr Mitbringsel

Nehmen Sie zum Vorstellungsgespräch Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit. Warum? Wenn Ihr Gesprächspartner nach Details aus Ihrem Lebenslauf fragt, entlastet das Ihr Gedächtnis (bestimmt sind Sie ein wenig aufgeregt). Es macht sich auch gut, wenn Sie den betreffenden Teil Ihrer Unterlagen auf den Tisch legen und sagen: "Sehen Sie, von März 2004 bis April 2005 habe ich ...".

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